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Hund mit GPS Tracker

PAJ PET Finder 4G im Alltagstest: Inklusive Sinnhaftigkeit von GPS-Trackern und deren Risiken

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Laut Tasso e. V. sind im Jahr 2025 26.400 Hund und 93.500 Katzen entlaufen1. Verfolgt man den Facebook-Verlauf der Verlustmeldungen der Hunde-Such-Hilfe Österreich, wird ersichtlich, dass Hunde aus diversen Gründen davonlaufen. In zahlreichen Fällen finden die Hunde und ihre Menschen nicht wieder zusammen. Wie leider bei der 13-jährigen Hündin Coco, die aus dem häuslichen Garten verschwand. Sie konnte trotz medialer Aufmerksamkeit, Such-Drohnen, Such-Hundetrupps und eines Finderlohns nicht gefunden werden. Ich möchte an dieser Stelle mein Mitgefühl an Coco`s Familie aussprechen.

Bei welchen Hunden wird die Verwendung eines GPS-Trackers empfohlen?

Wie bereits aus dem vorherigen Absatz ersichtlich ist, halte ich die Nutzung eines GPS-Trackers generell für sinnvoll, sobald sich ein Hund im Freien befindet. Insbesondere jedoch bei nachfolgenden Hunden:

Hunde aus dem Tierheim bzw. (Auslands)tierschutz

Hunde, die erst vor Kurzem aus dem Tierschutz oder einem Tierheim übernommen wurden, können ihr neues Umfeld als verunsichernd oder beängstigend empfinden und dementsprechend zu Fluchtverhalten tendieren. Wie stark der Drang zur Flucht und das Verteidigen der eigenen körperlichen Unversehrtheit sein kann, zeigte ein in den Medien kursierender Fall1. Eine aus Indonesien eingeflogenen Hündin durchtrennte die Leine mit einem Biss, flüchtete und verletzte zwei Menschen. Erst zwei Tage später konnte die Hündin gesichert werden.


Hunde aus dem Tierschutz sollten, bis sie sich in ihrem Umfeld sicher fühlen, immer doppelt mit zwei Leinen sowie mit Halsband und gutsitzendem Sicherheitsgeschirr gesichert werden.


Hochsensible, deprivierte und ängstliche Hunde

Hochsensible Hunde reagieren empfindlicher und stärker auf Reize aus der Umwelt, als weniger sensible Hunde. Bei sensorisch (die Sinnesorgane betreffend) hochsensiblen Hunden kann, je nach Hund, selbst ein heruntergefallener Schlüsselbund Fluchtverhalten auslösen.

Bei Hunden mit Deprivationssyndrom bzw. Deprivationsschaden hingegen kann u. a. eine Fluchtreaktion ausgelöst werden, durch einen unbekannten Umweltreiz. Wie beispielsweise ein für uns Menschen alltägliches Objekt, wie ein fahrender Bus.

Das ängstliche bzw. Angsthunde zu Fluchtverhalten tendieren ist den meisten bekannt. Ich möchte sie jedoch an dieser Stelle extra erwähnen, da manchen Menschen nicht bewusst ist, dass es sich hierbei um eine körperliche Stressreaktion handelt, die das Fluchtverhalten aktiviert, um das Überleben eines Hundes zu sichern. Sehr vereinfacht formuliert, nimmt ein Hund auf unbewusster Ebene, den bekannten oder unbekannten Umweltreiz als Bedrohung wahr und flüchtet. Erst kurze Zeit später wird durch das Denkzentrum im Gehirn überprüft ob tatsächlich Gefahr bestand.

Ich nehme an, dich hat bereits jemand aus Spaß schon einmal erschreckt. Deine körperliche Reaktion darauf, wie Herzrasen, vielleicht zunächst kurz zur Seite zu springen oder zusammenzuzucken, geschah auch bei dir auf unbewusster Ebene. Erst danach fand die „bewusste Überprüfung“ statt, ob es sich tatsächlich um eine reale Bedrohung handelte.

Deswegen behalte bitte immer im Hinterkopf, dass das „Unterbewusstsein“ deines Hundes entscheidet, was als Bedrohung wahrgenommen wird und nicht, ob wir Menschen einen Auslösereiz als Gefahr ansehen.

Souveräne Hunde

Selbst bei bislang unauffälligen Hunden kann es vorkommen, dass sie sich erschrecken und davonlaufen.

Dass ein Hund abgängig wird, kann viele weitere Beweggründe haben. Wie beispielsweise eine läufige Hündin oder schlichtweg Abenteuerlust. Der Beagle der Nachbarin brach gerne aus dem Garten aus, um sich in der Nachbarschaft zu vergnügen, oder der leicht demente Senior-Hund einer Kundin begab sich auf Wanderschaft, als jemand vergessen hatte das Gartentor richtig zu schließen.

Selbst bei bislang unauffälligen Hunden kann es vorkommen, dass sie sich erschrecken und davonlaufen. Insbesondere kurz vor oder nach Silvester häufen sich die Verlustmeldungen.

Zusammengefasst, bedeutet es, dass es ein GPS-Tracker, je nach Situation, auch sinnvoll ist bei Hunden, die normalerweise nicht zu Fluchtverhalten tendieren.

Gibt es gesundheitliche Risiken durch die Verwendung eines GPS-Trackers wie den PAJ PET Finder 4G?

Bei einer Studie der Vetmeduni Wien2 konnte festgestellt werden, dass gesundheitliche Auswirkungen bei der Verwendung von GPS-Trackern nicht zu erwarten sind, da die Strahlenbelastung bei den getesteten GPS-Trackern deutlich unter den internationalen Grenzwerten liegen. Im Rahmen der Studie wurden 21 Tracker untersucht, die ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld verwenden, wie unter anderem 4G-Mobilfunknetze, die auch vom PAJ PET Finder 4G verwendet werden.

„Das Risiko einer hohen Belastung von Haustieren wird hauptsächlich durch Geräte in Innenräumen verursacht, die Funkfrequenzen ausstrahlen, wie z. B. WLAN-Geräte. […]
Obwohl festgestellt wurde, dass die Belastung von Haustieren durch hochfrequente elektromagnetische Felder (RF-EMF) insgesamt unter den Grenzwerten liegt und daher kein Gesundheitsrisiko darstellt, werden Empfehlungen für die Verwendung von Ortungsgeräten und zur Begrenzung der Belastung durch Geräte in Innenräumen gegeben.“
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Meine Interpretation des Zitats aus der Studie ist, dass im Zusammenhang mit GPS-Trackern, empfohlen wird, sie in Innenräumen nur begrenzt zu verwenden. Jedoch nur aufgrund der anderen Geräte die wir bei uns zu Hause nutzen.

GPS Tracker im Hundealltag

Positiv überrascht

Der PAJ PET Finder 4G wirkt robust und hat ein ansprechendes Design. Besonders gut gefällt mir, dass der PAJ PET Finder, nicht mit Klammern, sondern mittels eines Klettbandes am Brustgeschirr oder Halsband befestigt wird. Bei einem anderen Hersteller war der Rückensteg des gepolsterten Brustgeschirrs für die Klammer fast zu voluminös war und ich hatte stets bedenken, dass wir den Tracker verlieren. Mit dem Klettband kann ich den PAJ PET Finder dort befestigen, wo ich möchte, und habe den Eindruck, dass es bombenfest hält. Diverses auf dem Rücken wutzeln meines Hundes scheint meinen Eindruck bisher zu bestätigen. Sollte die Klettkraft des Bandes irgendwann in der Zukunft aufgrund von nicht vermeidbaren Verunreinigungen nachlassen, habe ich noch zwei weitere, die im Lieferumfang enthalten sind.

Weitere Pluspunkte konnte der PAJ PET Finder bei mir sammeln, mit den drei im Lieferumfang enthaltenen unterschiedlichen Covern, die das Firmenlogo in grün, rot oder blau darstellen. Es macht auf mich einen sehr sympathischen Eindruck, dass die Cover nicht zusätzlich erworben werden müssen.

Beim Design des PAJ PET Finder hat sich offensichtlich auch jemand Gedanken darüber gemacht, dass GPS-Tracker nicht nur an Halsbändern befestigt werden und dass sie einiges aushalten müssen. Der Tracker wird geschützt durch ein „gummiertes Schutzcover“, an dem das Klettband an der Längsseite befestigt werden kann bei der Verwendung eines Halsbandes oder an der Querseite bei Nutzung eines Brustgeschirrs. HundehalterInnen die so wie ich, hin und wieder gegen die Schwerkraft verlieren, weil sie unbeabsichtigt etwas auf knallharten Boden fallen lassen, werden dankbar sein für das gummierte Cover.

Zur weiteren Absicherung, liegen der Lieferung noch zwei Aufkleber bei, die auf die Rückseite des Trackers geklebt werden können, nachdem die Telefonnummer darauf notiert wurde. Eine sinnvolle Ergänzung, falls der Tracker doch einmal verloren gehen sollte oder sich zur Ruhe bettet aufgrund eines leeren Akkus.

Mit einer Größe von ca. 8 x 3 x 2 cm scheint der PAJ PET Finder eher für Hunde ab mittlerer Größe geeignet zu sein. Zumindest wenn der Tracker am Halsband befestigt wird. Kleine Hunde könnten ihn aufgrund der Größe als störend empfinden. Bei der Befestigung am Rückensteg des Brustgeschirrs habe ich jedoch auch bei kleinen Hunden keine Bedenken.

Benutzerfreundlichkeit: Gut, wenn man die Bedienungsanleitung liest

Das Einschalten des PAJ PET Finder ist kinderleicht. Das würde auch meine längst pensionierte Mom hinbekommen, die sogar mit der Fernbedienung des Fernsehers überfordert ist, wenn irgendwas verstellt wurde. Ein kurzer Druck auf die seitlich befindliche Taste und die LED-Anzeige beginnt blau und orange zu leuchten. Leuchten beide Punkt durchgehend, ist der Tracker aktiv. Blinkt die Anzeige, hat der Tracker keinen Empfang. Um das Gerät wieder auszuschalten, reicht ein fünfsekündiger Tastendruck. Erwähnenswert an dieser Stelle ist, dass sich der Ein- und Ausknopf gut ertasten lässt, ohne dass ich jedes Mal die Brille herauskramen muss, um ihn zu finden.

Die PAJ Portal App hingegen empfinde ich als nicht intuitiv. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich fand, was ich suchte, bzw. bis ich mit der App halbwegs zurechtkam. Hat man einmal den Dreh raus, ist die App allerdings nicht mehr gar so kompliziert. Natürlich hätte ich auch die Bedienungsanleitung lesen können. Aber hey, wer liest heutzutage Bedienungsanleitungen? Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und kennen es nur so, dass Anbieter es uns KundInnen so unkompliziert machen wie möglich. 😉

Das Aufladen des PAJ PET Finder ist jedoch genauso einfach wie das Ein- und Ausschalten des Gerätes. Hierfür muss nur das mitgelieferte USB-Kabel mit dem Magneten an die Kontakte des PAJ PET Finder angeschlossen werden und das andere Ende mit einem Steckdosenadapter an eine Steckdose.

Ortungsgenauigkeit und Akkulaufzeit

In der Regel zeigte der Tracker die Position meines Hundes in einem Umkreis von ca. 5 Metern richtig an. Hin und wieder wich die Ortung jedoch gut 10 bis 20 Meter vom tatsächlichen Aufenthaltsort ab. Dieses Phänomen trat jedoch auch bei anderen von mir getesteten Trackern auf. Lediglich in Räumen mit Stahlbeton hatte ich Schwierigkeiten mit der Ortung.

Im Standby musste ich den Akku erst nach ca. 5 Tagen aufladen. Bei täglich dauerhafter Nutzung war auch eine tägliche Aufladung notwendig.

Quellangaben

  1. Tasso e. V., Das Jahr 2025 im Überblick Vermisste Tiere, Rückvermittlungen und Neuzugänge https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/TASSO-Fakten/2025-im-Ueberblick (Zugriff 05.04.2026) ↩︎
  2. DerStandard, Freilaufender Hund eingefangen, der in Wien Frau und Polizisten biss https://www.derstandard.at/story/3000000262233/freilaufender-hund-biss-in-wien-frau-und-polizisten (Zugriff 22.03.2025) ↩︎
  3. Klune J, Arhant C, Windschnurer I, Heizmann V, Schauberger G. 2021. Tracking Devices for Pets: Health Risk Assessment for Exposure to Radiofrequency Electromagnetic Fields †. Animals 2021, 11(9), 2721; https://doi.org/10.3390/ani11092721 ↩︎

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