3 Antworten auf Magendrehung beim Hund – Erkennen und Handeln

  • Gut zu wissen, dass bei großen Hunden und Riesenrassen ein höheres Risiko einer Magenumdrehung im Vergleich zu anderen Hunden besteht. Mein Onkel möchte seinen Hund auf eine Magenumdrehung gerade deswegen überprüfen lassen, da der Hund relativ groß ist. Er möchte alles tun, um die Gesundheit seines Hundes zu erhalten.

  • Herzlichen Dank für den interessanter Artikel! Sehr schön Tipp.

  • Meine Freundin hat sich einen Hund gekauft. Gut zu wissen, dass ein aufgeblähter Bauch auf eine Magendrehung hindeuten kann. Ich werde ihr dies sagen, damit sie sich ein Tierkardiologe suchen kann, der beim Ernstfall hilft.

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Eine Antwort auf Welpenschutz – Irrglaube oder Fakt?

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17 Antworten auf Ist das Deprivationssyndrom beim Hund therapierbar?

  • Genau so ist es! Das Leben mit meiner Lahja (spanischer, hübscher Irgendwas- Mix) ist eine echte Herausforderung. Besonders wichtig sind Rituale, denn sie haben ihr Sicherheit gegeben und ein inniges Vertrauensverhältnis geschaffen. Es hat fast 3 Jahre gedauert und sie macht immer noch Fortschritte. Ich habe auf einiges verzichtet, z. B. Besuche von oder bei ihr Fremden und auch Urlaub wurde anders verbracht, nämlich in ruhigen Orten abseits von vielen Menschen. Mein Fazit heute: nicht aufgeben!!! Es braucht seeehr viel Geduld und Liebe, aber jeder Tag “Mühe” und “Verzicht” haben sich gelohnt. Ich hatte nie eine treuere und charmantere Begleiterin als diesen Hund. Mein Leben hat ganz neue Perspektiven und wenn sie ganz entspannt ist und in vertrauter Umgebung, wird sie vor lauter übermütiger Freude zum best clown ever….

    • Liebe Sabine,
      besser könnte ich es auch nicht formulieren!
      Ich wünsche dir noch viel Freude und weiterhin viele Fortschritte mit Lahja. 🙂

      Liebe Grüße

    • Mein Schatz ist ein Rumänischer- Staßenkräuter irgendwas. Seid 1 Jahr ist er nun bei mir und vor ein paar Wochen wurde mir ein Auszug aus diesem Artikel geschickt und ich hab meinen Hund sofort wieder erkannt.
      Wir haben uns schon lange damit abgefunden das unser Hektor irgendwie nicht ganz,, rund läuft” 😀 der beste Weg ist ihn so zu akzeptieren und so zu lieben wie er ist und niemals aufzugeben!
      Es ist der absolute Wahnsinn nach 1 Jahr mit Tränen, Verzweiflung und viel Freude. Endlich zu wissen was mit ihm nicht stimmt und dementsprechend arbeiten zu können vielen herzlichen Dank dafür 🙂

  • Schön, wie du dein Leben mit Loui teilst.
    Ich habe auch so einen Hund, der mein Leben völlig auf den Kopf stellt. Einen Galgorüden, der mit 8 Jahren aussortiert wurde. Nun lebt er seit 3 Jahren bei mir und alles ist anders, als mit einem „normalen“ Hund. Nachdem ich anfangs nich dachte: das wird schon, musste ich feststellen, das es eben nur bis zu einem bestimmten Grad wieder wird. Alles geht sehr langsam, neue Situationen sind zum Fürchten und fremde Menschen sind der Horror.
    Wir halten es wie du, wir gehen auf stillen Wegen spazieren. Gassirunden, die ich früher strammen Schrittes in einer Stunde „erledigte“, werden heute in dreifacher Zeit ein Abenteuer der Entschleunigung. Meist kommen wir gar nicht so weit, denn nach einer halben Stunde ist der Hund bereis „mental ausgepowert“.
    Körperlich ist der Hund trotz eines sicher harten und entbehrungsreichen Lebens topfit, aber das Denken fällt ihm schwer.
    Trotzdem ist er natürlich der beste und liebste Hund der Welt. Wir leben einfach etwas anders.

    • Liebe Sabine,
      ich freue mich immer sehr wenn Menschen, so wie du, bereit sind ihren Hund so anzunehmen wie sie sind und so viel Lebensqualität bieten wie möglich.

      Es sind besondere Hunde und auch besonders liebenswerte Hunde – unsere kleinen Seelchen. 🙂

      Liebe Grüße und noch viele schöne Momente mit deinem Senior!

  • Dankeschön für den informativen Artikel und danke an alle, die einen Kommentar abgegeben haben. Das ist sehr hilfreich für mich. Denn erst heute habe ich das erste mal das Wort Debrivationssyndrom gehört und das macht mir auf einen Schlag klar, was mit meiner Hündin Susi los ist. Auch bei ihr geht alles sehr langsam und Spaziergänge sind kurz und beschaulich. Die anderen Probleme packen wir auch mit viel Liebe, Geduld und Hingabe an. Es ist noch viel nach oben möglich. Liebe Grüsse an alle von Christina

    • Liebe Christina,
      hoppala, ich hatte noch gar nicht reagiert. Entschuldige bitte! Nicht jeder Hund der die “typischen Deprivationssymptome” hat, ist auch tatsächlich depriviert. Letztendlich ist die Bezeichnung auch unwichtig. Wichtig ist nur das was wir Menschen tun, damit unsere Hunde sich sicher und wohler fühlen, insofern sie noch nicht souverän genug sind. Susi kann sich glücklich schätzen ein so empathisches Frauli gefunden zu haben. Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und viele gemeinsame Erfolgserlebnisse.

      Liebe Grüße
      Piri

  • Nach zig Hundeschulen und Trainern und der Auskunft meine Jamie sei ein Angsthund der einfach nur überall mit hin müsste um sich an den Stress zu gewöhnen habe ich jetzt zum ersten mal von einem Tierpsychologen die Diagnose Deprivations Syndrom bekommen und wie ich mit Jamie umgehen muss um sie so wenig Stress wie möglich aus zu setzen. Sie war die ersten 8 Monate ihres Lebens nur in einem Zimmer eingesperrt. Dort mußte sie ihr Geschäft machen und Fressen. Ich habe 4 Jahre gebraucht um einigermaßen mit ihr nach draußen zu können. Jetzt habe ich endlich die richtige Diagnose und kann eine Therapie danach ausrichten. Ich liebe sie über alles und bin froh ihr helfen zu können.

    • Liebe Christine,
      es freut mich sehr, dass ihr endlich den passenden Weg gefunden habt. Gerade bei diesen Seelchen ist die “Da muss er durch Methode” so fatal. Es stimmt mich traurig, dass manche Menschen sowas weiterhin empfehlen, insbesondere bei einem Angsthund. Falls du das Buch, das im Beitrag unten verlinkt ist, noch nicht haben solltest, empfehle ich dir es zu besorgen. Es ist wirklich ein sehr gutes Buch zum Thema Deprivation beim Hund.

      Ich wünsche dir und deinem Liebling alles Gute!

      Liebe Grüße

  • Heute habe ich zum ersten Mal von diesem Begriff gehört und gelesen. Und ich denke, auch mein Kleiner fällt in diese besondere Art von Hund. Er ist jetzt 2 1/2 Jahre bei uns und in neuen, ungewohnten Situationen, bei relativ unbekannten Menschen, Gerüchen und/oder allem, einfach ängstlich, fast panisch.
    Alleine das verlassen der Transportbox nach seiner Ankunft dauerte über 3 Monate.
    Er kam mit ca. 7 Monaten aus einem Shelter, in dem er nach Auffinden in einer Erdhöhle, bis zur Adoption lebte.
    Nachdem ich jetzt weiß, daß mein Gefühl, ihm Zeit zu geben nicht falsch ist, werde ich genau diesen Weg weiter gehen!
    Vielen Dank für die ausführliche Erklärung, die bestimmt einigen weiterhelfen könnten, so Sie denn wüssten, daß es dieses „Erscheinungsbild“ gibt……..
    Ich werde in jedem Fall bei derartigen Fragen auf dieses Syndrom hinweisen.

  • Sehr schön und so deutlich beschrieben, was eine “,Wundertüte” aus dem “Tierschutz” Ausland, der Tötungsstation bedeuten kann.
    Ich hatte 16 Jahre einen Hund mit vorher fehlender Liebe, Sozialisation. Wir hatten es gut miteinander und haben gegenseitig viel Geduld miteinander haben müssen.
    Ich bin davon überzeugt, dass man sich vorher in die Augen schauen muss, sich kennenlernen kann, bevor man für viele Jahre miteinander lebt.
    Mein kleiner Hund heißt übrigens auch Loui. Der erste von einem liebevollen Züchter. Mit 12 Wochen zu mir gekommen und mit Liebe und Zuneigung im Bauch.
    Alle meinen anderen Hunde waren von anderen nicht mehr gewollt, aus dem Tierheim, eben überflüssig, aber ich konnte vorher ein bisschen Zeit mit ihnen verbringen, ihnen in die Augen schauen.
    Liebe Grüße an euren Loui, von meinem “natürlich auch” besonderen Loui.

  • Vielen lieben Dank für den Beitrag. Ich hatte heute zufällig von diesem Syndrom gelesen. Meine Hündin, die als Welpe aus Kroatien in eine Famllie mit drei verhaltensgestörten Kindern vermittelt worden war, ist kein “normaler” Hund. Ich habe lange gebraucht, das zu merken. Ihr tw. aggressives Verhalten manchen Hunden gegenüber – nicht immer und nicht bei allen! -, hat mich schon immer schwer gestresst. Ich hatte noch nie einen solchen Hund, der so ganz und gar unberechenbar war. Im Gegensatz dazu liebt sie (erwachsene) Menschen sehr. Damals wurde sie nach 1 Jahr aus ihrem Zuhause rausgeschmissen, es hieß, sie ginge angeblich über Tisch und Bänke. Nach drei Notpflegestellen, die sie ebenfalls loswerden wollten (weil sie den eigenen Hund attackierte bzw. nicht allein bleiben konnte) kam sie zu mir. Meine Hündin war ein paar Jahre zuvor gestorben. Ich trauerte immer noch. Aber einen Pflegehund konnte ich nehmen, Meine Nachbarin wollte sie dann adoptieren zu ihrem weißen Schäfe, leider überlegt sie es sich nach ein paar Monaten anders. Talia war ihr einfach zu anstregend. So behielt ich sie – wider besseres Wissen. Ich wollte nicht, dass sie zu einem Wanderpokal wird. Wir haben anstrengende Zeiten hinter uns und raufen uns immer noch zusammen. Ihre übergroße Angst vor lauten Geräuschen (Silvesterböllder, Schüsse, Sprengungen usw.) wird mit dem Alter immer schlimmer. Unsere schönen entspannten Spaziergänge von einst, werden je nach Jahreszeit immer herausfordernder. (mal ist Jagdsaison, mal ist Silvester, mal gibt es im Sommer Strandfeste mit Knallerei … es gibt so viele laute Geräusche, dass mir das jetzt erst bewusst wird.
    Ich dachte immer, nur meine Hündin wäre so “verquer” unterwegs und ich vermutete schon, dass sie irgendwie im Gehirn “gestört” ist. (Wäre sie ein Mensch, würde ich ihr eine bipolare Störung diagnostizieren) Denn sie kann, wenn sie sich freut, auch total am Rad drehen und gar nicht mehr runterkommen. Und sie kann total teilnahmslos und apathisch sein.
    Nun höre ich von diesem Deprivationssyndrom und verstehe plötzlich alles. (kein Tierarzt hat mir bisher eine passende Diagnose gegeben) Ich denke, in ihrem ersten Zuhause hat sie wenig Kontakt zu Hunden gehabt, wurde überhaupt nicht sozialisiert und wurde von der Mutter zu früh weggenommen – vllt. war sie auf der Straße gestorben? Kurz und gut, ich denke, sie hat alle mäglichen Mangelerfahrungen gemacht und nun muss sie/müssen wir damit irgendwie leben lernen. Zu Anfang war es noch schleichend (nur Silvester), dann verschlimmerte es sich … nun führen laute Geräusche auf Spaziergängen zum Zittern, Hecheln und hängendem Schwanz. Und das bleibt auf dem Spaziergang auch so. Keine Besserung mehr. Zuhause kann sie aber Gott sei Dank noch entspannen – wir leben allein und sehr ruhig.
    Ich werde die vielen Ratschläge beherzigen, noch mehr Rituale in den Alltag einbauen, noch mehr Geduld und Verständnis aufzubringen versuchen.
    ich weiß, sie kann nicht aus ihrer Haut – wenn es ihr möglich wäre, würde sie es mit Freude tun.
    Also vielen Dank für diesen Beitrag – ich weiß jetzt wenigstens, wie das Syndrom heißt und dass es real ist und meine Maus nicht der einzige Hund ist.
    Das hilft mir zumindest zu einem besseren Verständnis.

    • Es freut mich, dass ich zu einem besseren Verständnis beitragen konnte. 🙂 Silvesterangst kann “schleichend” entstehen und bis hinzu einer Generalisierung (allgemeine Geräuschangst) führen. Ich würde dringend empfehlen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen um dem entgegen zu steuern. Auch wenn es eventuell nicht möglich sein sollte ihr die Ängste generell zu nehmen, verbessert Desensibilisierungstraining doch deutlich die Lebensqualtität für Mensch und Hund.

      Ich wünsche frohe Weihnachten!

      • Ja, professionelle Hilfe würde ich in Anspruch nehmen, aber hier (oben im Norden) gibt es keine entsprechenden Therapeuten. Noch nicht mal die Tierärzte, die ich darauf ansprach, hatten einen Tipp für mich. Außer Beruhigungstabletten – was ich nicht nehme. Auch nich für Talia. Es ist so, dass ich durch den Beitrag doch zumindest ein besseres Verständnis habe für sie, ich weiß nun, woher es rührt. ich denke, mit Geduld und Liebe kann ich etwas tun. Und sollte sich mal hier jemand in der Lage sehen, therapeutisch zu helfen, würde ich hingegen. Aber wie gesagt: niemand konnte mir bisher helfen. Noch nicht mal das Syndrom benennen.
        Auch ich wünsche geruhsame Feiertage und einen friedvollen Übergang ins neue Jahr.
        Liebe Grüße
        Birgit

        • Hier schon geschaut? https://trainieren-statt-dominieren.de/trainer-innen-umkreissuche Falls du da nicht fündig wirst, kannst du mir gerne eine E-Mail mit deiner Postleitzahl und dem Ort schicken und ich hör mich in meinem TrainerInnennetzwerk um.

          In Zusammenarbeit mit einem Tierarzt der die Zusatzspezifikation “Verhaltensmediziner” hat und dafür ausgebildete/n HundeverhaltenstrainerIn kann es schon Sinn machen auf Medikamente zurück zu greifen – wenn Training so gut wie nicht möglich ist ohne diese Unterstützung. Das kann leider tatsächlich der Fall sein bei Hunden die bereits eine generelle Geräuschangst entwickelt haben. Aber natürlich nicht einfach so, da hast du vollkommen recht.

          Ergänzungsfuttermittel, zumindest für so besonders belastende Zeiträume wie jetzt zu Silvester, können jedoch auch ein wenig helfen. Mein Bub bekommt z. B. ab einer Woche vor Silvester immer Sedarom direkt. Das würde ich jedoch trotzdem auch nur in Absprache mit einem Tierarzt geben.

          Ich würde auf jeden Fall das oben verlinkte Buch lesen. Das hilft auch schon sehr weiter.

          Herzliche Grüße und hoffentlich einen nicht all zu lauten Rutsch in das neue Jahr!
          Piri

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Eine Antwort auf Welche Gefahren birgt das Anbinden des Hundes vor einem Geschäft?

  • Vielen Dank für den hilfreichen Beitrag. Ich stimme Ihnen zu, so sollte man sein Tier nicht behandeln. Denn, wie Sie auch sagen, die Situation ist für den Hund weder vorhersehbar noch kontrollierbar. Ich selber habe einen kleinen Vierbeiner und versuche solche Situationen immer so gut wie möglich zu vermeiden. Eine Leine sollte meiner Meinung nach nicht für so etwas, sonder für schöne Spaziergänge und co genutzt werden. Letztere ist mir leider gerissen, weswegen ich nun auf der suche nach einem Händler in Graz, für eine neue Hundeleine, bin.

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Eine Antwort auf Hund & Silvester: Knall, bumm und (Hund) weg?!

  • Gute Tipps, besser etwas vorsichtiger sein als es nachher zu bereuen. Ich glaube viele vergessen, dass ihr Hund in einer Angstsituation ggf. ganz anders reagiert als man es gewohnt ist. Silvester feiern wir seit Jahren schon bevorzugt am Land, dort ist das Feuerwerk deutlich kürzer und weniger laut.

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